27.01.2012

Ausschreibung für ein Studentenstipendium

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 21:30

Уважаеми колеги,
Секцията по немскоезична литература на Катедра по германистика и скандинавистика обявява студентска стипендия за зимния семестър на учебната 2012/2013 година (октомври-февруари) , която се отпуска от Института по нова немска литература и медийна култура на университета в гр. Хамбург.
Желаещите да кандидатстват трябва да имат изявени интереси в областта на литературата и да представят следните документи:
1.     Академична справка за успех от следването от първи курс до настящия момент.
2.    Справка за посетени семинари по литература и история на културата.
3.    Кратко мотивационно писмо.
Желателно е кандидатите да са от настоящия трети курс, но възможностите са отворени и за други желаещи. Предимство ще имат студенти от трети курс.
Документи могат да се подават в 171 кабинет или лично на доц. С. Арнаудова след уговорка по електронна поща или съобщение на сайта на катедрата (germanistik.gradina.net).
Срок за подаване на документите: 20.02.2012 г.
Кандидатурите ще бъдат обсъдени от комисия в тричленен състав.

Доц. д-р Светлана Арнаудова

София, 27.01.2012 г.

23.01.2012

Ocenki seminar literatura II kurs (Lessing)

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 9:44

Оценки по литература втори курс (Лесинг)

13593   Добър 4.00
13557   Мн. Добър 4.50
13607   Добър 3.50
13591   Добър 4.00
13601   Слаб 2.00
13608   Добър 4.00
13577   Мн. Добър 5,25
13594   Отличен 6.00
13 586  Мн. Добър 5.00
13566   Отличен 5.50
ИП        Слаб 2.00
Уважаеми колеги,

може да видите контролните си работи на 03.02.2012 от 12 ч в 169 кабинет (след изпита по морфология). Тогава ще нанеса оценките и в студентските книжки.

Поздрави и успешна сесия!

Светлана Арнаудова

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 9:36

17.01.2012

Na vnimanieto na studentite ot IV kurs

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 13:20

Konspekt_Lit.5_chast_17.01.2012.docKonspekt_Lit.5_chast_17.01.2012.doc

03.10.2011

Za IV kurs seminar Kurzgeschichte

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 11:09

Kolegi,

Shte se vidim utre v 184 kabinet. Ostavila sym Vi kopiq za chetene v Nemska biblioteka.

S. Arnaudova

11.09.2011

На вниманието на всички студенти-германисти:

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 15:16

Уважаеми колеги, публикувам анотация за избираем семинар, който ще се води от изтъкнатия германист проф. Ханс-Герд Винтер от университета в гр. Хамбург. Семинарът ще се провежда в рамките на една седмица /15 часа/и за него ще получите 1 кредит. Тази форма на занятия по литература е особено подходяща за студентите от 3 и 4 курс и за бъдещите магистри. По изключение в нея могат да вземат участие и студенти от 4 курс, на които липсва семинар по литература пета част като вход за семестриалния изпит по литература.

Светлана Арнаудова

Анотация на семинара:

Prof. Hans-Gerd Winter (Universität Hamburg)

 Krieg und Nachkrieg in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Von Wolfgang Borchert bis Michael Kleeberg

 15stündiges Blockseminar

 Sitzungen am 17., 18., 19., 21., 24.10. 2011; am 20.10. Besuch der Eröffnung der Borchert-Ausstellung 

 

Kriege sind immer schon ein Thema der Literatur gewesen. Man denke an  die „Ilias“. Auch im besonders von den Weltkriegen und anderen Kriegen geprägten 20. Jahrhundert gibt es eine umfangreiche diesbezügliche Literatur. Diese ist Produkt der Nach- oder Zwischenkriegszeit. Es geht um autobiographische und/oder fiktionale Rekonstruktion der Kämpfe, basierend auf den Erfahrungs- und Darstellungsmöglichkeiten des Autorsubjekts. Die Frage ist freilich, ob ein so hoch technisierter Krieg wie zum Beispiel der zweite Weltkrieg sich nicht den Erfahrungs- und Gestaltungsmöglichkeiten des einzelnen Subjekts entzieht. Nach Theodor W. Adorno haftet den Rekonstruktionen von Kriegserfahrungen im 20. Jahrhundert immer „etwas Ohnmächtiges und Unechtes“ an. „So wenig der Krieg Kontinuität, Geschichte, das epische Element enthält, sondern gewissermaßen in jeder Phase von vorn anfängt, so wenig wird er ein stetiges und unbewußt aufbewahrtes Erinnerungsbild  hinterlassen. Überall, mit jeder Explosion, hat er den Reizschutz durchbrochen, unter dem Erfahrung, die Dauer zwischen heilsamem Vergessen und heilsamem Erinnern sich bildet.“ Trotzdem gibt es nach 1945 vor allem in der Phase der Trümmer- und Kahlschlagliteratur zahlreiche Kriegstexte.

Für Wolfgang Borchert (1921-1947) ist der Krieg eine zentrale Erfahrung, die er in  seinen Kurzgeschichten, die er 1946 und 1947 schreibt, in Fiktionen überführt. Dabei verzichtet er auf jede Darstellung von den Einzelnen übergreifenden Kriegshandlungen, Strategien und ideologischen Motivationen, die über die Perspektive des Einzelnen  hinausgehen. Der Blick wird strikt auf den ganz unten Stehenden gerichtet, der dem Grauen des Mordens und Tötens existenziell ausgeliefert ist. Er ist Opfer, aber zugleich auch Täter. Dabei reduziert Borchert die Komplexität von Erfahrung und Nicht-Erfahrbarkeit des Krieges auf existenzielle, oft kindliche Grundmuster. Der Autor Peter Rühmkorf spricht diesbezüglich von „kunstvollen Renaivisierungsverfahren“. Durch den verfremdenden Blick des Kindes wird versucht, etwas von der jede Vorstellungskraft sprengenden Gewalt des Krieges einzufangen  und zugleich den Leser zur Anteilnahme  zu motivieren.

Wolfgang Borchert war im zweiten Weltkrieg an der Front. Seit 1945 haben wir bis heute in Deutschland (und Bulgarien) Friedet, obwohl es in der Welt ständig Kriege gab und gibt und auch deutsche (und bulgarische) Soldaten an ihnen teilnehmen. Nicht nur hat sich die Kriegführung durch die fortschreitende Technisierung massiv verändert. Die Flut der Bilder, die nicht beteiligte Subjekte über die Medien erreicht, ist meist hoch selektiert und oft verfälscht durch ideologische, wirtschaftliche und/oder politische Zielsetzungen. Hinzu kommt, dass das Thema „Krieg“ im Unterhaltungsprogramm und im Bildgefecht von Nachrichten in Konkurrenz zu anderen Themen steht. Wie kann die „Wahrheit“ über Kriege formuliert werden angesichts der massiven medialen Formierung, hinter der die teils banale, teils extrem grausame Realität von Kriegen verschwindet?

Elfriede Jelinek und Michael Kleeberg gehen diesbezüglich verschiedene Wege. Die erstere greift in dem postdramatischen Theatertext „Bambiland“ (2004) die mediale Manipulation von Kriegsbegründung und –verlauf auf. Spätestens im dritten Golfkrieg 2003 ist der Fernseher der Ort, an dem der Krieg als Ereignis inszeniert wird und so keines mehr ist. Dass wir auf der Suche nach der „Wahrheit“ uns im Geflecht virtueller Bilder verirren, wird durch ein imaginäres Wir dargestellt, das manchmal auch zum „Ich“ wird und mal die Perspektive der Iraker, mal der Amerikaner, mal von Außenstehenden einnimmt. Es umkreist Bilder und ideologische Setzungen und konfrontiert sie mit verfremdenden Perspektiven und Assoziationen. Unter dem unaufhörlichen Strom der in sich widersprüchlichen Rede wird auch der Abgrund sichtbar, in dem sich die wirklichen Opfer befinden. Thematisiert Jelinek das Reden von und über den Krieg, konfrontiert Michael Kleeberg im Roman „Das amerikanische Hospital“ (2010) einen amerikanischen Offizier, der unter der posttraumatischen Belastung durch die grauenvollen Erfahrungen im dritten Golfkrieg leidet, mit einer Frau, die mehrfach durch künstliche Befruchtung versucht, ein Kind zu bekommen. Beide Hauptfiguren machen Erfahrungen, in denen massiv durch Technik in Leben und Natur eingegriffen wird. Die Kriegserfahrungen erscheinen im Roman nicht direkt, sondern als aus der Erinnerung aufsteigende traumatische Bilder und Geschichten. Beide Menschen werden im amerikanischen Hospital in Paris behandelt. Den Werken von Jelinek und Kleeberg ist gemeinsam, dass sie die Darstellung unmittelbarer Kriegserfahrungen vermeiden. Kleeberg gelingt es, im Gegensatz zu Jelinek wieder den Einzelnen in  den Vordergrund zu stellen. Deutlich wird bei Kleeberg wie bei Borchert, was der Krieg im aus einem beteiligten Individuum macht.

Ziel des Seminars ist, einen Bogen zu schlagen von Borcherts Kriegs- und Heimkehrergeschichten, die immer noch ansprechen und heute als „klassisch“ gelten, zu ganz aktuellen Kriegstexten, die deutlich von der Distanz zu den Ereignissen geprägt sind. Es wird im Diskurs des Seminars darum gehen, die sehr verschiedenen Strategen der fiktionalen bzw.  fiktiven Vergegenwärtigung aufzuarbeiten. Alle drei Autoren unternehmen literarische Grenzgänge. Das Schreiben kommt an eine Grenze. Dennoch wird geschrieben. Kurze Auszüge aus Theodor W. Adorno „ Minima Moralia“ (1951) bzw. aus Paul Virilio „Krieg und Fernsehen“ dienen dazu, die Grenzen der Erfahrung von Kriegen zu konkretisieren. Alle Texte sind in einem Readerenthalten, de  ab ende September in der Deutschen Bibliothek für die Teilnehmer erhältlich ist. Anlass des Seminars ist die Ausstallung über Werk und Leben des Autors Wolfgang Borchert, die aus Anlass  seines 90.Geburtsjahres im Goetheinstitut in Sofia stattfindet. Die Teilnahme an der Eröffnung am 20.10. gehört zum Seminarprogramm.

 

Literatur:

 

Wolfgang Borchert: Kurzgeschichten  („An diesem Dienstag“, „Die Kegelbahn“, „Bleib doch Giraffe“, „Die lange lange Straße lang“)

 

Elfriede Jelinek: Bambiland  (2004) [Auszüge]

 

Michael Kleeberg  „Das amerikanische Hospital (2010) [Auszüge]

 

Theodor W. Adorno: Minima  Moralia. Frankfurt 1981, S. 62-65.

 

Paul Virilio: Krieg und Fernsehen (1993) [Auszug]

 

 

 

08.09.2011

Изпит по литература пета част

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 11:40

13425 - Добър 3.50

13363 - Мн. добър 5.00

Оценки по литература втори курс, септември 2011

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 11:33

Оценки от изпита по литература втори курс –септември 2011 г.:

13514 – първа и втора част Слаб 2.00

13526 – първа част Среден 3.00, втора част – Слаб 2.00

13517 – първа част Среден 3.00, втора част – Слаб 2.00

13475 – Мн. добър 5.00

13488 – Добър 4.00

13487 – Мн. добър 4.50

13489 – Среден 3.00

13548 – Добър 4.00

13533 – Среден 3.00

13522 – Среден 3.00

13460 – Добър 4.00

13539 – Слаб 2.00

13507 – Среден 3.00

13506 – Добър 4.00

Може да видите работите си на 09.09 и 10.09.11 от 8.00 ч пред 169 кабинет.

С. Арнаудова

02.09.2011

Seminar für die Studenten im zweiten Studienjahr

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 13:29

 

Lessings Dramen und Dramentheorie

 

In diesem Seminar werden Lessings bedeutendste Dramen im Kontext der historischen und politischen Entwicklung Deutschlands im 18. Jahrhundert erschlossen. Lessings Dramentheorie wird im Vergleich zur gesamteuropäischen literarischen Entwicklung im Zeitalter der Aufklärung vorgestellt. In ausführlichen Interpretation werden folgende dramatische Werke Lessings erläutert: Miß Sara Sampson, Minna von Barnhelm, Emilia Galotti und Nathan der Weise. Die Akzente bei der Erläuterung von Lessings Dramentheore fallen auf sein umfangreichstes theoretisches Werk Hamburgische Dramaturgie.

Die deutsche Aufklärung und das  Werk von G.E. Lessing sind ein wichtiger Schwerpunkt auch in der Vorlesung Geschichte der deutschen Literatur Teil I. Daher unterstützt das Seminar die Aneignung von literaturhistorischem Wissen und bietet einen ersten Zugang zu der Interpretation deutschsprachiger Texte des 18. Jahrhunderts.  

                                                                                Seminarleiterin: Doz. Dr. Svetlana Arnaudova 

 

На вниманието на колегите от IV курс - семинар към литература пета част

Публикувано в: Без категория — arnaudova @ 13:23

Die deutsche Kurzgeschichte nach 1945

      Die Kurzgeschichte war in den zwei ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg eine der beliebtesten literarischen Gattungen in der deutschsprachigen Literatur. Die jungen Autoren der Nachkriegsgeneration orientierten sich zuerst am realistischen Schema der amerikanischen Short Story und waren von ihrer sprachlichen Prägnanz und dem Spiel mit der Andeutung und Aussparung fasziniert. Die Mehrzahl der frühen deutschen Kurzgeschichten behandelte die Zerstörung Deutschlands nach dem Krieg und die seelische und moralische Verwüstung der Heimkehrergeneration. Zu Beginn der 1950er Jahre löste sich die deutsche Kurzgeschichte vom amerikanischen Vorbild und entwickelte eine bemerkenswerte Vielfalt von Themen und Darstellungsformen. Viele Autoren betrachteten sie auch als literarisches Experimentierfeld. Dank ihrer Wandelbarkeit nannte man sie „das Chamäleon“ der literarischen Gattungen und Heinrich Böll erklärte sie 1961 zur “reizvollsten Prosaform, die am wenigsten schablonisierbar ist“. Diese immer moderne Prosaform erlaubt deswegen auch unterschiedliche Blickweisen und interpretative Ansätze, die ausführliche Erörterung historischer Hintergründe und die Einbeziehung kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und intertextueller Bezüge.

    Daher vermittelt das Seminar literaturhistorisches Wissen und interpretative Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wichtige Akzente der germanistischen Ausbildung darstellen sollten. Im Seminar werden Texte von prominenten deutschsprachigen Autoren interpretiert, deren Werk auch in der Vorlesung behandelt wird. Als Pflichtlektüre für das Seminar gelten folgende Autoren und Werke (Kurzgeschichten):

Wolfgang Borchert: Das Brot, Nachts schlafen die Ratten doch, An diesem Dienstag

Heinrich Böll: Die Botschaft, Wanderer, kommst du nach Spa…, Der Mann mit den Messern, Geschäft ist Geschäft, Abschied

Ilse Aichinger: Spiegelgeschichte

Siegfried Lenz: Die Nacht im Hotel, Ein Freund der Regierung

Arno Schmidt: Leviathan

Peter Bichsel: San Salvador

Herbert Eisenreich: Die neue (glücklichere) Jungfrau von Orleans  

Weitere Materialien und Kopien werden nach dem Semesterbeginn an die Seminarteilnehmer zusätzlich ausgeteilt.

                                                                                                     Seminarleiterin:  Doz. Dr. Svetlana Arnaudova